Schöner Wohnen mit Naturanschluss: Irlands aufregendste Unterkünfte
Bubble Domes, Jurten, Safari-Zelte oder Baumhäuser: Auf der grünen Insel wird das Übernachten zum stilvollen Naturerlebnis.

Frankfurt am Main, 17.3.2026 – Irland und das Leben im Freien, das gehört seit jeher zusammen. So führen hunderte Wanderwege über weite Hügel, durch Moore und entlang schroffer Küsten. Doch während früher Zelt und Schlafsack die einzige Möglichkeit waren, diese Landschaft auch über Nacht zu erleben, hat sich in den vergangenen Jahren eine neue Form des Natururlaubs etabliert: Glamping. Der Begriff verbindet „Glamour“ und „Camping“ und beschreibt eine Art des Reisens, bei der außergewöhnliche Unterkünfte mitten in der Natur stehen, ohne dass Gäste auf Komfort verzichten müssen. Viele Anbieter auf der grünen Insel setzen dabei explizit auf Nachhaltigkeit und autarke Konzepte, andere auf historische Kulissen oder besonders kreative Wohnideen.
Suiten mit Historie, Hütten im Nirgendwo
So verbindet das „Mount Congreve Estate“ im County Waterford ebenso eindrucks- wie stilvoll Natur, Geschichte und elegantes Wohnen. Das Anwesen aus dem 18. Jahrhundert ist für seine prachtvollen Gärten bekannt: 70 Hektar Waldlandschaft, ein weitläufiger ummauerter Garten und 16 Kilometer Spazierwege prägen das Gelände. Und neuerdings „The Forest“. Darunter verstehen sich exklusive Unterkünfte, die im Zuge eines umfassenden Denkmalpflegeprojekts entstanden sind. Restaurierte Torhäuser wie „Oak“ und „Acorn“ bieten elegante Selbstversorger-Suiten mit freistehender Badewanne, gemütlichem Wohnraum und privatem Garten. Ergänzt werden sie durch Lodges, eine Hofsuite sowie kleine Öko-Hütten im Wald. Für ein besonders reduziertes Naturerlebnis stehen geräumige und gemütliche Zelte auf einer Wiese bereit.
Ein ganz anderes, bewusst naturnahes Konzept verfolgt das „Nire Valley Eco Camp“ in den Comeragh Mountains. Das Areal im Südosten der Insel liegt abgeschieden in einem weiten Tal, umgeben von Bergen, Wiesen und Flüssen. Im Mittelpunkt steht hier die Nachhaltigkeit. Das äußert sich insofern, als dass die kleinen Hütten sich behutsam in die Landschaft einfügen und es statt um Animation um Naturerlebnisse geht. Was darunter zu verstehen ist? Vor der Hüttentür startende Wanderungen durch die Comeragh Mountains, Lagerfeuerabende und Sternenbeobachtungen am oft außergewöhnlich klaren Nachthimmel.
Direkt an der zerklüfteten Küste des County Cork liegt „Goleen Harbour Glamping“. Hoch über einer kleinen Bucht stehen hier im Südwesten der Insel komfortable Pods – futuristisch aussehende, mehreckige Unterkünfte – mit weitem Blick über den Ozean. Der Sonnenuntergang über dem Atlantik gehört da ebenso zum Erlebnis wie Wanderungen zum berühmten Mizen Head.
Noch etwas abgelegener und damit auch noch intensiver kann man auf Cape Clear Island ganz im Südwesten übernachten. Mit der Fähre kommt man von Baltimore oder Schull auf die lediglich 5,5 große Insel im Atlantik. Dort hat man bei Chleire Haven die Auswahl zwischen normalen Zelten, etwas komfortableren Bell Tents und Jurten, die nachts einen freien Blick auf die Sterne ermöglichen.

Schäferstündchen in der Natur
Auch andere Orte zeigen, wie kreativ Irlands Glamping-Szene geworden ist. So stehen auf den Wiesen der „Rock Farm“ im County Meath Jurten, Schäferwagen und komfortable Zelte. Der ökologisch geführte Hof verbindet naturnahes Schlafen mit Aktivitäten wie Kajakfahren, Radfahren und gemeinsamen Kochabenden. Kein Wunder, dass er besonders bei Gruppen beliebt ist. Die „Blackstairs Eco Trails“ im County Carlow lieben hingegen vor allem Pärchen. Durch ihre abgelegene Lage an einem historischen Waldpfad versprechen die zwei gemütlichen Schäferhütten ja auch jede Menge (Natur-)Romantik. Was die Pächter versprechen: ein üppiges Bio-Frühstück am Morgen. So können sich die Gäste frisch gestärkt auf eine Wanderung begeben, wobei eine kleine, aber hervorragend sortierte Bibliothek zur Naturgeschichte interessantes Infofutter liefert.
Ein anderes Beispiel für besondere Unterkünfte liegt im Südwesten Irlands, im County Kerry. Dort kombiniert „Dromquinna Manor“ Safari-Zelte im südafrikanischen Stil mit Blick auf die irische Küstenlandschaft. Besonders romantisch ist „The Hideaway“, ein luxuriöses Zelt für Paare, während das „Boat House Bistro“ und Grillplätze entspannte Abende garantieren. Für Ahs und Ohs sorgt im County Leitrim das drei Meter über dem Waldboden schwebende Baumhaus „Teapot Lane Glamping“. Wer bodenständiger, aber dennoch originell unterwegs sein will, checkt in einer Jurte, einem Cottage oder einem Wohnwagen im Stil der 1970er-Jahre ein. Bei einer der Lagerfeuerstellen im Waldgelände kann man sich dann mit den anderen Besuchern austauschen, wie die sich so betten…
Die Gäste von „Aran Camping & Glamping“, auf der größten der vor Galway befindlichen Aran Islands gelegen, tun das in runden Pods. Diese Version jedoch sieht anders aus als beim „Goleen Harbour Glamping“ und orientiert sich an den historischen Clochán-Steinhütten der Insel. So bieten die Spezialunterkünfte nicht nur einen attraktiven Ausblick über die Bucht, sondern auch Einblicke in vergangene Zeiten.
Erst Pizza backen, dann in der Jurte schlafen
Nur eine Stunde von Dublin entfernt lädt „Glamping Under the Stars“ im County Laois zu Nächten in rustikalen Holzhütten und traditionellen Glockenzelten ein – und zu ausgiebigen Ausflügen in die Wälder der Slieve Bloom Mountains. In Leitrim wiederum liegt „Pink Apple Orchard“, wo zwischen Apfelbäumen Jurten stehen. Bevor sich die Gäste darin zur Nachtruhe begeben, backen sie gern mal Pizza im Holzofen, probieren hausgemachten Cider und sitzen gemeinsam am Lagerfeuer.
Stilvoll wird es im „Ballyvolane House“ im County Cork. Das historische Anwesen bietet luxuriöse Zelte und eine ungewöhnliche Glamping-Arche. Inkludiert sind ein Gourmet-Frühstück und der Möglichkeit, abends bei einem Hausdinner im Herrenhaus zu speisen. Ja, und selbst in Flughafennähe lässt sich Natur erleben: Das unweit von Dublin gelegene „Hidden Acres Accommodation“ beherbergt kleine Holzpods auf einer ruhigen Wiese – ein überraschend idyllischer Start einer Irlandreise. Oder deren feierlicher Abschluss.
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Der besondere Tipp: Wenn keltische Mythologie ein neues Spa inspiriert
Futuristische Schlafkuppeln, Suiten und Villen inmitten eines uralten Waldgebiets: Das zeichnet das luxuriöse Refugium „Finn Lough“ am Lower Lough Erne im nordirischen Fermanagh aus. Dabei ist jedes „Zimmer“ so gestaltet, dass man die Natur in vollen Zügen genießen kann – von der durchsichtigen Decke, durch die man die Sterne beobachten kann, bis zur freistehenden Badewanne mit Blick in den Wald. Neben der Kulinarik in Gestalt eines exquisiten Slow-Food-Restaurants spielt auch Wellness eine große Rolle. Im Sommer eröffnet auf der Anlage das Natur-Spa Awen Springs und baut dabei auf den Erfolg des Elements Trail sowie des Shoreline Spas auf. Das Besondere: Das neue Spa ist von traditionellen irischen, also keltischen Wellnessritualen inspiriert und nutzt lokale Algen und Regenwasser, das mit vor Ort erzeugter erneuerbarer Energie gewonnen wird. In der Natur und mit der Natur.
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Wenn Sie mehr über Irland erfahren möchten, hören Sie doch einfach mal rein in die Podcasts von Tourism Ireland.
Links:
https://www.ireland.com/de-de/plan-your-trip/accommodation/sustainable-stays-in-ireland/
https://blackstairsecotrails.ie
www.glampingireland.ie (Tea Pot Lane, Co Leitrim)
www.irelandglamping.ie (Aran Islands)
https://www.irelandglamping.com/ (Pink Apple Orchard)
https://ballyvolanehouse.ie/glamping
Schlagwörter: Glamping | Nachhaltigkeit | Unterkunft | Schlafen | Jurte | Pod | Schäferwagen | Schäferhütte | Irland | Nordirland | IOI
(17.03.2026-ch)
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Pressekontakt: presse@tourismireland.com, https://media.ireland.com