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Island of Ireland, Outdoor27 Januar, 2026

Irlands Inseln sind eine Welt für sich

Viele der kleinen Inseln vor der irischen Küste liefern gute Gründe für einen Besuch – ein Überblick für Naturfreunde und Abenteuerlustige.

Schafe, die in der Nähe der Klippen auf Arranmore Island weiden

Frankfurt am Main, 27.01.2026 – Wenn man von der Insel Irland spricht, denkt man dabei hauptsächlich an lebendige Städte wie Dublin, Belfast oder Galway, schroffe Klippenlandschaften, uralte Ringforts und Burgen sowie die reiche irische Kultur, die den Alltag zwischen all diesen Orten prägt. Dabei ist Insel in der Einzahl streng genommen der falsche Begriff, denn zu Irland gehören neben der Hauptinsel auch hunderte weitere Inseln, von denen mehrere Dutzend auch bewohnt sind – etliche weitere kann man zumindest bei Ausflügen besuchen oder vom Wasser aus sehen.

Dabei gibt es auch unter Irlands Inseln Klassiker, die häufig Teil von Reiserouten sind, weil sie besonders gut erreichbar sind, oder durch bekannte Sehenswürdigkeiten in zahlreichen Reiseführern auftauchen. Beispiele hierfür sind die Inselgruppe der Aran Islands, die unweit von Galway vor der Westküste liegen und gut mit der Fähre erreichbar sind, die über eine Brücke angebundene Insel Achill und die zum Unesco-Welterbe zählende Insel Skellig Michael. Kleinere viel besuchte Klassiker sind die für ihre Gärten bekannte Insel Garnish Island im Südwesten und Dalkey Island am Rand der Dublin Bay an der Ostküste, die man mit geführten Kajaktouren ab Dún Laoghaire erreicht. Für neugierige Irland-Reisende gibt es allerdings auch zahlreiche weniger bekannte Alternativen.

 

Insel für den Roadtrip: Auf Erkundungstour auf Valentia Island 

Auf ihren knapp 25 Quadratkilometern hat die kleine Insel Valentia Island über Generationen hinweg eine Menge Geschichte „erlebt“. Hier wurde vor über 150 Jahren das erste transatlantische Telegrafenkabel zwischen Irland und Neufundland verlegt, an das heute ein Denkmal erinnert. Ebenfalls im 19. Jahrhundert wurde in einem Schiefer-Steinbruch auf der Insel Material gewonnen, das für Arbeiten an legendären internationalen Bauten wie der Pariser Oper oder dem britischen Parlament in London verwendet wurde. Die wohl älteste Sehenswürdigkeit auf der über eine Brücke mit dem Auto erreichbaren Insel: Vor über 385 Millionen Jahren haben hier Urzeitechsen Fußspuren hinterlassen, die man bei näherem Hinsehen beim Wandern an der Küste entdecken kann.

Insel für Naturbeobachter: Rathlin Island hat viele gefiederte Bewohner

Die Insel Rathlin liegt direkt gegenüber der nordirischen Causeway Coast und gilt mit ihren zerklüfteten Klippen und alten Ruinen als Paradies für gefiederte Besucher. So zählt sie etwa zwischen April und Juli zu den besten Orten, um an der Küste Papageientaucher zu beobachten. Outdoor-Fans finden auf der Insel darüber hinaus aussichtsreiche Trails zum Wandern und dank zahlreicher vor der Insel liegender Wracks einige der spektakulärsten Tauchspots, die die irischen Gewässer zu bieten haben. Zu erreichen ist die Insel mit der Fähre ab Ballycastle.

Insel für Panoramen: Mit Bergblick wandern auf Inishbofin

Direkt gegenüber der faszinierenden Bergwelt des Nationalparks Connemara liegt mit Inishbofin ein echter Geheimtipp unter Irlands Inseln, der sich ideal beim Wandern oder mit dem Rad erkunden lässt. Neben den Panoramen auf die Gipfel in der Ferne hat die Insel selbst auch einige spektakuläre Landschaften zu bieten. Mit Glück beobachtet man hier mit einigem Abstand die Tiere der heimischen Seehundkolonie beim Sonnenbad, entlang der Wanderpfade durchquert man vorbei an Klippen und Stränden Weideland, wo gemütlich Schafe und Kühe grasen. Wer die Fähre ab Cleggan nimmt und sich hier für einige Tage einmietet, erlebt Irland von seiner ruhigsten Seite. 

Insel für Geschichtsfans: Auf Devinish Island durch Jahrhunderte reisen

In Irland und Nordirland gibt es nicht nur entlang der Küsten zahlreiche Inseln, sondern etliche auch auf den unzähligen Seen. Und auf manchen sind, wie auf Devinish Island auf dem nordirischen See Lough Erne, auch Besucher willkommen. Für die Überfahrt auf die Insel unweit von Enniskillen bucht man sich entweder ein Ticket für Fähre oder Wassertaxi oder leiht sich für einige Stunden ein Boot aus, mit dem man die Insel auch selbst erreichen kann. Auf Devinish angekommen sorgt dann eine Jahrhunderte alte Klosterruine für die perfekte Kulisse für eine spannende Zeitreise.

Inseln im Süden: Naturbeobachtungen auf den Saltee Islands bei Wexford

Vom Küstenort Kilmore Quay ganz im Südosten erreicht man von Frühjahr bis Herbst die Insel Great Saltee, die ähnlich wie Rathlin in Nordirland zu den besten Orten zum Beobachten von Wasservögeln wie Papageientauchern zählt. Die Fahrt hierher vorbei an der kleineren Schwesterninsel Little Saltee dauert gerade einmal eine gute halbe Stunde, und die Landschaften, die einen bei der Erkundungstour erwarten, sind dafür umso spektakulärer. Hier zeugen nur wenige Spuren wie steinerne Treppen oder Mauern davon, dass hier einmal Landwirtschaft betrieben wurde. Bis die Fähre einen wieder abholt, bleiben rund dreieinhalb Stunden Zeit, die Insel in aller Ruhe zu erkunden.

Insel mit einzigartiger Anreise: Mit der Seilbahn auf Dursey Island

Die wohl ungewöhnlichste Anfahrt auf eine irische Insel startet an der Spitze der Halbinsel Beara an der Südwestküste der Insel, wo die einzelne Kabine der einzigen Seilbahn auf der Insel Irland Gäste hoch übers Meer und zur Station auf der Insel Dursey Island trägt. Hier schlendert man zwischen ein paar Dutzend Gebäuden, von denen einige an Feriengäste vermietet werden und nur noch die wenigsten bewohnt sind, durch eine faszinierende Welt und hat unterwegs herrliche Ausblicke auf den Atlantik, dessen Wellen unaufhörlich auf die felsigen Ufer zurollen. Mit Glück sind die einzigen Passanten, die man bis zum Rückweg ans Festland hier trifft, die Schafe und Kühe der Insel.

Ein Mann beim Schnorcheln auf der Insel Arranmore

Insel mit Tradition: Zum Wassersport und Wandern auf Arranmore

Ganz im Nordwesten der Insel vor der Küste der Grafschaft Donegal liegt mit Arranmore eine Insel, die bei Erholungssuchenden ähnlich hoch im Kurs steht, wie bei jenen, die Abenteuer lieben und aktiv sein wollen. Auf Arranmore verbringt man seine Zeit beim Wandern durch grüne Landschaften, paddelnd oder segelnd vor schroffen Klippen oder beim Tauchen oder Schnorcheln vor den flach abfallenden Stränden. Da die Insel im Gegensatz zu vielen anderen noch vergleichsweise dicht bewohnt ist und immerhin rund 500 Einwohner zählt, finden sich hier auch einige nette Pubs, die einen vergnügten Abend garantieren. Arranmore erreicht man mit der Fähre vom Hafen in Burtonport.

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Tipp: Hier lohnt sich ein Abstecher

Da die meisten der irischen Inseln, die man besuchen kann, entlang der Westküste liegen, empfiehlt es sich, das Inselhopping mit einem der spannendsten Roadtrips Europas zu verbinden. Der Wild Atlantic Way führt über 2500 Kilometer vom Norden nach Süden immer an der Küste entlang und passiert dabei etliche der Brücken und Fährhäfen, die einen zu den Inseln bringen. Neben den vielen anderen Sehenswürdigkeiten am Weg gibt es unterwegs auch etliche Unterkünfte und gemütliche Pubs, in denen man auf seinem Roadtrip genügend Pausen einlegen kann, um sich für die zahlreichen Erlebnisse so viel Zeit wie möglich zu nehmen.  Eine besondere Insel ist Achill Island, sie gefiel dem deutschen Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll so gut, dass er sich dort ein Häuschen kaufte. Das Heinrich Böll Cottage steht Künstlern und Schreibern nach Bewerbung als Inspirationsquelle zur Verfügung. Auf den Spuren des großen Literaten kann man aber auch bei einer Übernachtung in Bervie’s Guesthouse wandeln, schließlich haben die Bölls dort auch gewohnt. Und so bekommt man zusätzlich zu der traumhaften Lage noch Geschichten aus der Vergangenheit frei Haus geliefert.   

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Hintergrund

Zur irischen Insel gehören mehrere hundert große und kleine Inseln, von denen einige Dutzend bewohnt sind – viele allerdings gerade einmal von einer Handvoll Einwohnern. Einige liegen in Buchten oder so nah an der Küste, dass sie mit dem Festland über Brücken verbunden sind, andere sind nur mit der Fähre oder anderen Booten zu erreichen. Knapp zwei Dutzend der Inseln können im Rahmen von Ausflügen besucht werden, auf vielen gibt es auch Unterkünfte. Die flächenmäßig größte der irischen Insel ist die Insel Achill vor der Küste der Grafschaft Mayo, die am dichtesten bewohnte Insel ist Great Island südlich von Cork mit über 10.000 Einwohnern.

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Wenn Sie mehr über Irland erfahren möchten, hören Sie doch einfach mal rein in die Podcasts von Tourism Ireland

 

Links:

https://www.ireland.com/things-to-do/themes/landscapes/irelands-islands/

https://www.ireland.com/de-de/destinations/regions/aran-islands/

https://www.ireland.com/de-de/destinations/regions/skellig-islands/

https://www.ireland.com/de-de/magazine/adventure-activities/10-island-experiences/

https://valentiaisland.ie

https://www.ireland.com/de-de/destinations/regions/rathlin-island/

https://www.ireland.com/de-de/destinations/regions/causeway-coast/

https://www.ireland.com/de-de/destinations/regions/connemara/

https://www.inishbofin.com

https://www.ireland.com/de-de/destinations/county/fermanagh/lough-erne/

https://threesisters.ie

https://www.ireland.com/de-de/destinations/county/cork/dursey-island/

https://www.ireland.com/de-de/destinations/regions/arranmore/

https://www.ireland.com/de-de/plan-your-trip/trip-ideas/wild-atlantic-way-in-10-days/

http://heinrichboellcottage.com

https://www.bervieachill.com/

https://www.ireland.com/de-de/features/slow-travel-mayo/

 

Schlagwörter: Inseln | Wassersport | RoI | Nordirland

 

(27.012026-sk)
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